Balanceakt

Knochenstoffwechsel im Gleichgewicht

Damit Knochenaufbau und Knochenabbau im Gleichgewicht sind, benötigt der Körper ausreichend Mikronährstoffe wie Calcium und Vitamin D3. Calcium als Baumaterial, weil ein Großteil des Knochens daraus besteht, und Vitamin D3, weil es als hormonähnliches Vitamin die Arbeit der knochenaufbauenden Zellen erst ermöglicht.

Auch Hormone, vor allem das weibliche Geschlechtshormon Östrogen und die männlichen Androgene, spielen eine große Rolle, denn sie schützen die Knochen vor zu starkem Abbau.

Wenn die Hormone verrückt spielen

Bei Hormonumstellungen, sei es altersbedingt oder durch die Einnahme von anderen Arzneimitteln, überwiegen die knochenabbauenden Prozesse. So leiden in Deutschland viele Frauen über 60 unter schmerzenden Knochen. Deshalb ist es wichtig, bereits vor den Wechseljahren (bei Frauen ab einem Alter von ca. 45 Jahren, bei Männern etwas später) eine maximal hohe Knochenmasse aufgebaut
zu haben.

Ebenso hagere Menschen oder solche, die wenig Milch oder Milchprodukte zuführen, sind häufig nicht im Stande für einen angemessenen Knochenaufbau zu sorgen. Ist der Verlust an Knochenmasse zu groß, kann es zu Osteoporose kommen. Die Knochen werden porös und brüchig - besonders an Wirbelsäule, Hüfte oder Handgelenk.

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