Künstler des Knochenauf und -abbaus

Calcium und Vitamin D3

Das Knochenmaterial selbst besteht aus Mineralien – vor allem aus Calciumphosphatkristallen – die in ein Geflecht von Eiweißfäden eingebettet sind. Diese Eiweißfäden nennt man Kollagen. Sie machen den Knochen biegsam und elastisch. Die Kristalle verleihen ihm Härte und Stabilität. Calcium sorgt also für die notwendige Festigkeit des Knochens.

Es wird mit der Nahrung aufgenommen, in die Knochen transportiert und nach und nach dort eingebaut. Ein ausreichendes Calciumangebot ist die Voraussetzung für gesunde Knochen. Ein Erwachsener hat etwa anderthalb Kilogramm Calcium in seinen Knochen gespeichert. Nicht nur für die Knochen spielt Calcium eine wichtige Rolle. Auch Nerven und Muskulatur brauchen für das einwandfreie Funktionieren diesen Mineralstoff.

Um all diese Aufgaben zu erfüllen, muss das Blut eines Menschen eine bestimmte Menge Calcium enthalten. Führt man nicht ausreichend Calcium mit der Nahrung zu, baut der Körper Knochensubstanz ab, um den Calcium-Blutspiegel konstant zu halten. Daher kann es sein, dass trotz ausreichender Calciummenge im Blut zu wenig Calcium für den Knochenstoffwechsel zur Verfügung steht.

Motoren für ein stabiles Knochengerüst

Der zweite wichtige „Stoff“ ist Vitamin D3. Es hilft dem Körper, Calcium aus der Nahrung über den Darm aufzunehmen und in das Blut zu transportieren. Vitamin D3 hilft so, den Calciumspiegel im Blut zu normalisieren. Dieses Vitamin entsteht unter Einwirkung von Sonnenlicht in der Haut. Damit eine ausreichende Menge Vitamin D3 gebildet werden kann, ist es wichtig, seine Haut im gesunden Maß der Sonne auszusetzen. Die Verwendung von Sonnenschutzcremes etc. schützt zwar vor Sonnenbrand. Ein „Zuviel“ an Sonnenschutz verhindert aber auch, dass in der Haut ausreichend Vitamin D gebildet werden kann.

Sport und körperliche Bewegung trainieren nicht nur die Muskulatur, auch die Knochen werden angeregt, neue Zellen zu bilden und kraftvoller zu werden. Muskelarbeit ist der Motor für den Knochenaufbau und sportliche Betätigung unerlässlich für gesundes Knochenwachstum. Weiterhin spielen Hormone eine große Rolle für das Gleichgewicht von Knochenabbau und -aufbau.

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